AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen Agentur alb-event

§ 1 Zusatzleistungen

1.1. Zusatzleistungen sind sämtliche Leistungen die nicht schriftlich in der Auftragsbestätigung festgehalten sind.

Insbesondere gelten hier Planungen und somit auch Buchungen durch Zusatzkonzepten sowie Detailabsprachen gegenüber Drittdienstleistern die nicht in Zusammenarbeit mit der Agentur beauftragt worden sind.

1.2. Zusatzleistungen müssen im Vertrag. oder über eine schriftliche Freigabe via E-Mail angepasst werden. Der Ausgleich von Reisekosten, Portokosten, Telefonkosten ist in diesem Falle zusätzlich zur Komplettpreisplanung zu entrichten und richtet sich je nach Aufwand.

§ 2 Vertragspflichten des Auftraggebers

2.1. Der Auftraggeber ist zur Unterstützung der Eventagentur verpflichtet. Dies sollte er unter anderem darin tun ein Leistungskonzept auszuarbeiten, sowie seine Vorstellungen und Wünsche zu äußern.

2.2. Der Auftraggeber ist verpflichtet die im Rahmen der Veranstaltung eingesetztenLeihartikel innerhalb 6 Tage nach Gebrauch (Tag der Veranstaltung) beim jeweiligen zusammenarbeitenden Lieferanten oder der Agentur selbst zurückzugeben. Sollte ein Artikel beschädigt oder abhanden gekommen sein, muss diesen der Auftraggeber ersetzen, oder er wird entsprechend in Rechnung gestellt.

§ 3 Vertragsstrafe

3.1. Wird die Veranstaltung / Dienstleistung nach Stornierung oder Ausübung des Rücktrittsrechtes ganz oder auch nur teilweise ohne Beteiligung von der Agentur alb-event ausgeführt, aber durch Ausnützung der bereit gestellten Daten und Informationen, so verpflichtet sich der Auftraggeber als Vertragsstrafe an alb-event die Vermittlungsvergütung zzgl. Auslagenpauschale sowie eines Betrages in Höhe von 1.500,00 € unter Anrechnung bisheriger Zahlungen (z.B. einer gezahlten Stornierungspauschale oder Konzeptionsgebühr ) zu zahlen.

§ 4 Vergütung

4.1. Die zu Gunsten der Agentur entstehende Vergütung ist soweit nicht anders schriftlich vereinbart innerhalb 14 Tagen nach Rechnungsstellung zu entrichten.

4.2. Soweit nicht anders schriftlich vereinbart wird eine Anzahlung nach Eingang der Auftragsbestätigung gezahlt. Anzahlungshöhe richtet sich nach der Vermittlungsvergütung und wird auf dem Angebot und der Auftragsbestätigung entsprechend ausgewiesen.

4.3. Grundlage für die Vergütung richtet sich nach den jeweils ausgewählten Angeboten, welche bei Vertragsvereinbarung schriftlich festgehalten werden. Bei Budgetpreisen gilt der Gesamtpreis als maximale Leistung und wird nicht unter den einzelnen Positionen aufgelistet, weil es sich um eine Mischkalkulation handelt.

4.4. Die Agentur hat auch dann Anspruch auf die Vergütung, wenn infolge eines Umstandes, welcher nicht von der Agentur zu vertreten ist, die Veranstaltung nicht termingerecht oder überhaupt nicht durchgeführt werden kann.

4.5. Vergütungen gelten vom Auftraggeber als anerkannt, wenn nicht 1 Woche nach Zugang der Rechnung/Konzeptes ein schriftlicher Widerspruch durch den Auftraggeber erfolgt.

4.6. Anzahlungen sind nach der schriftlchen Vereinbarung im Angebot oder der Auftragsbestätigung zu entrichten. Die Anzahlung wird bei Nichtzustandekommen der Veranstaltung (ausgenommen ist ein Vertragsbruch aus Gründen höherer Gewalt im Sinne von § 275 BGB) einbehalten und ist in diesem Fall als Vertragsstrafe zu behandeln. Sollte der Vertrag aus Gründen die nicht in §275 BGB fallen storniert werden, so steht der Agentur alb-event frei, zusätzliche Ausfall Gebühren (z.B. durch nicht annehmen eines anderen Auftrages) beim Auftraggeber in Rechnung zu stellen.

§ 5 Zahlungsverzug

5.1. Verzug entsteht innerhalb der gesetzlichen Frist von 14 Tagen nach Rechnungseingang.

5.2. Bei Verzug werden Zinsen laut §§ 247, 288 Absatz 2 BGB berechnet. Sofern nicht durch Auslagen an Dritte die Agentur ebenfalls in Verzug kommt und diese Kosten dann auf den Auftraggeber umgelegt werden können.

§ 6 Stornierung, Kündigung

6.1 Die Auftraggeber haben grundsätzlich das Recht, zu den nachstehenden Storno Bedingungen jederzeit vom abgeschlossenen Beratungsvertrag zurückzutreten. Für den Fall des Rücktrittes einer Komplettbetreuung richtet sich die Stornogebühr nach dem bekannt gegebenen Veranstaltungstag. Bis sechs Wochen vor dem angegebenen Hochzeitstag beträgt die Stornogebühr 50%, bis vier Wochen vor dem Hochzeitstag 75%,bis eine Woche vor dem Hochzeitstag 90% und ab einer Stornierung kürzer als eine Woche vor dem Hochzeitstag 100% vom vereinbarten Bruttopreis. Bei Rücktritt von einer vereinbarten Teilbetreuung oder von einzelnen Elementen werden bis zu vier Wochen vor dem Hochzeitstag 50%, bis zu zwei Wochen vorher 75% und ab einer Stornierung kürzer als zwei Wochen 100% des vereinbarten Bruttobetrages in Rechnung gestellt. Ist eine Abrechnung nach Stundenaufwand vereinbart, hat die Agentur das Recht, sämtliche bis zur Stornierung geleistete Stunden abzurechnen.

 

6.2 Eine ordentliche Kündigung des Vertrages ist seitens des Auftraggebers ausgeschlossen. Die Agenturn kann den Vertrag mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende kündigen, jedoch nicht mehr als 12 Wochen vor dem Veranstaltungstermin. Ein Kündigungsrecht aus einem wichtigen Grund bleibt hiervon unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere für die Agentur dann vor, wenn der Auftraggeber mit seinen Zahlungsverpflichtungen in Verzug ist.

 

6.3 Wird der Vertrag oder ein Vertragsbestandteil aus einem anderen Grunde, d.h. nicht aufgrund eines Rücktritts vor der Durchführung der Veranstaltung aufgelöst, so hat die Agentur dennoch Anspruch auf  die Vergütung (Auflösungspauschale, Auslagenpauschale zuzüglich Umsatzsteuer), es sei denn, es liegt eine ordentliche Kündigung durch die Agentur vor. In diesem Fall sind die Ansprüche der Agentur konkret zu berechnen, die bis zum Beendigungszeitpunkt entstanden sind. Bereits geleistete Zahlungen werden dann auf die Auflösungspauschale angerechnet.

 

§ 7 Haftung

7.1 Die Agentur haftet gegenüber dem Auftraggeber aufgrund gesetzlicher oder vertraglicher Haftungstatbestände nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Diese Haftungsbegrenzung gilt jedoch nicht für unmittelbare Personen‐ oder Sachschäden und die schuldhafte Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. In jedem Fall ist die Haftung für die Agentur alb-event auf die vorhersehbaren typischen Schäden beschränkt.

 

7.2 Ansprüche gegenüber Dritten sind vom Auftraggeber, auf seine Kosten unverzüglich gegenüber diesen direkt geltend zu machen.

§ 8 Fotobox | photobooth Haftungsausschluss

Die Agentur alb-event, haftet nicht für den Verlust durch Daten, durch einen Defekt am Gerät, den Verlust Ihrer Daten durch Diebstahl des Gerätes, oder Diebstahl Ihrer Daten. Es werden keine Bilder/Daten auf dem Gerät/der Kamera gespeichert, sondern auf dem USB Stick, der mit Anmietung des Gerätes in den Besitz der Auftraggeber übergeht. Bei Buchung einer photobooth in Verbindung mit einer Hochzeitsreportage, bei deren Verwendung keine „feste“ Geräteeinrichtung vereinbart, oder aufgestellt wird, findet die Fotobox ihre Verwendung durch eine auf dem Stativ stehende Kamera. In diesem Fall, werden die Bilder auf einer entsprechenden SD Karte gespeichert und im Anschluss auf den USB Stick übertragen, welcher durch die Hochzeitsreportage ausgegeben wird. Der Auftraggeber hat die Pflicht, die Bilder und Daten entsprechend der Europäischen Datenschutzverordnung zu behandeln. Alle Rechte und Pflichten nach DSGVO für die entstehenden Bilder aus Buchung dieser Fotobox, geben wir an den Auftraggeber weiter.

 

 

§ 9 Gegenrechte, Rechtsübertragung, Verjährung

9.1 Der Auftraggeber kann Gegenansprüche der Agentur, Zurückbehaltungsrechte nur aus dem Vertragsverhältnis geltend machen und nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen.

 

9.2 Die Ansprüche des Auftraggebers verjähren in 6 Monaten nach Fälligkeit, spätestens gerechnet von der Erlangung der Kenntnis des Auftraggebers von den Umständen, die die Entstehung des Anspruchs rechtfertigen bzw. von dem Zeitpunkt an, in dem der Anspruch auf Grund einer zwingenden gesetzlichen Ausschlussfrist hätte geltend gemacht werden müssen. Zwischen den Parteien besteht Einigkeit darüber, dass die Verjährungsfrist abgekürzt wird, um eventuelle Unstimmigkeiten aktuell und zügig zu regeln.

 

§ 10 Datenverarbeitung / Abbildungen Fotos

10.1 Alle der Agentur durch den Auftraggeber überlassenen Daten werden vertraulich behandelt und nur gegenüber Dritten zum Zwecke der Durchführung dieses Vertrages offen gelegt und weitergeleitet.

 

10.2 Die durch die Agentur selbst erstellten, oder von Kunden zur Verfügung gestellten Bilder, dürfen für Marketingzwecke z.B. Internetseiten, Broschüren, Zeitungen etc. veröffentlicht werden sofern der Kunde hierfür sein schriftliches Einverständnis ablegt.

 

10.3.Abbildungen und Fotos in Broschüren, Internetseiten und Präsentationen auf CD/DVD können von der Wirklichkeit in Farbe, Form, u.ä. geringfügig abweichen.

10.4 Der Kunde versichert, dass durch die von ihm gelieferten Daten (Texte, Grafiken und Bilder) keine Rechte Dritter sowie Rechtsvorschriften oder Copyrights verletzt werden. Der Kunde haftet für alle Schäden, die durch die Verletzung von Rechtsvorschriften oder Urheberrechten aus von ihm zur Verfügung gestellten Daten entstehen.

§ 11 Allgemeine Bestimmungen

11.1 Alle Vereinbarungen, auch solche über Nebenabreden, bedürfen zu ihrer Rechtswirksamkeit der schriftlichen Bestätigung durch die Agentur alb-event; ebenso gilt dies für eine Aufhebung dieser Klausel. Durch eine vom Vertragstext abweichende Übung in Einzelfällen werden im Übrigen keine Rechte oder Pflichten begründet.

11.2 Sollte es sich bei dem Auftraggeber um eine Personenmehrheit handeln, so bevollmächtigen sich diese hiermit gegenseitig zur Abgabe und zum Empfang von Willenserklärungen, die im Zusammenhang mit dem Vertrag stehen. Änderungen oder ähnliches sind unverzüglich schriftlich der Agentur anzuzeigen.

11.3 Sollte ein Bestimmung des Vertrages ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, wird dadurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die Parteien sind verpflichtet, die unwirksame Bestimmung durch Bestimmungen zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung möglichst nahe kommen.

10.4 Gerichtsstand ist Bad-Urach, Baden‐Württemberg, wenn nicht anders vereinbart.

 

Stand 07/2017

Zusätzliche AGB für Fotografie

 

§ 1 Geltung

  1. Die nachfolgenden allgemeinen Liefer- und Geschäftsbedingungen (im folgenden AGB genannt) gelten für alle vom Fotografen durchgeführten Aufträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen.

  2. Sie gelten als vereinbart mit Entgegennahme der Lieferung oder Leistung bzw. des Angebots des Fotografen durch den Kunden, spätestens jedoch mit der Annahme des Bildmaterials zur Veröffentlichung.

  3. Wenn der Kunde den AGB widersprechen will, ist dieses schriftlich binnen drei Werktagen zu erklären. Abweichenden Geschäftsbedingungen des Kunden wird hiermit widersprochen. Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden erlangen keine Gültigkeit, es sei denn, dass der Fotograf diese schriftlich anerkennt.

  4. Die AGB gelten im Rahmen einer laufenden Geschäftsbeziehung auch ohne ausdrückliche Einbeziehung auch für alle zukünftigen Aufträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen des Fotografen, sofern nicht ausdrücklich abweichende Regelungen getroffen werden

 

§ 2 Überlassenes Bildmaterial (analog und digital)

  1. Die AGB gelten für jegliches dem Kunden überlassenes Bildmaterial, gleich in welcher Schaffensstufe oder in welcher technischen Form sie vorliegen. Sie gelten insbesondere auch für elektronisches oder digital übermitteltes Bildmaterial.

  2. Der Kunde erkennt an, dass es sich bei dem vom Fotografen gelieferten Bildmaterial um urheberrechtlich geschützte Lichtbildwerke i.S.v. § 2 Abs.1 Ziff.5 Urheberrechtsgesetz handelt.

  3. Vom Kunden in Auftrag gegebene Gestaltungsvorschläge oder Konzeptionen sind eigenständige Leistungen, die zu vergüten sind.

  4. Das überlassene Bildmaterial bleibt Eigentum des Fotografen, und zwar auch in dem Fall, dass Schadensersatz hierfür geleistet wird.

  5. Der Kunde hat das Bildmaterial sorgfältig und pfleglich zu behandeln und darf es an Dritte nur zu geschäftsinternen Zwecken der Sichtung, Auswahl und technischen Verarbeitung weitergeben.

  6. Reklamationen, die den Inhalt der gelieferten Sendung oder Inhalt, Qualität oder Zustand des Bildmaterials betreffen, sind innerhalb von zwei Wochen nach Empfang mitzuteilen. Anderenfalls gilt das Bildmaterial als ordnungsgemäß, vertragsgemäß und wie verzeichnet zugegangen.

 

§ 4 Nutzungsrechte

  1. Der Kunde erwirbt grundsätzlich nur ein einfaches Nutzungsrecht zur einmaligen Verwendung. Veröffentlichungen im Internet oder die Einstellung in digitale Datenbanken sind vorbehaltlich anderweitiger Vereinbarungen zeitlich begrenzt auf die Dauer der Veröffentlichungszeiträume des entsprechenden bzw. eines vergleichbaren Printobjektes.

  2. Ausschließliche               Nutzungsrechte, medienbezogene oder räumliche Exklusivrechte oder Sperrfristen müssen gesondert vereinbart werden und bedingen einen Aufschlag von mindestens 100% auf das jeweilige Grundhonorar.

  3. Mit der Lieferung wird lediglich das Nutzungsrecht übertragen für die einmalige Nutzung des Bildmaterials zu dem vom Kunden angegebenen Zweck und in der Publikation und in dem Medium oder Datenträger, welche/-s/-n der Kunde angegeben hat oder welche/-s/-r sich aus den Umständen der Auftragserteilung ergibt. Im Zweifelsfall ist maßgeblich der Nutzungszweck, für den das Bildmaterial ausweislich des Lieferscheins oder der Versandadresse zur Verfügung gestellt worden ist.

  4. Jede über Ziffer 3. hinausgehende Nutzung, Verwertung, Vervielfältigung, Verbreitung oder Veröffentlichung ist honorarpflichtig und bedarf der vorherigen ausdrücklichen Zustimmung des Fotografen. Das gilt insbesondere für: eine Zweitverwertung oder Zweitveröffentlichung, insbesondere                      in                 Sammelbänden, produktbegleitenden                           Prospekten,      bei Werbemaßnahmen oder bei sonstigen Nachdrucken, jegliche Bearbeitung, Änderung oder Umgestaltung des Bildmaterials, die Digitalisierung, Speicherung oder Duplizierung des Bildmaterials auf Datenträgern aller Art (z.B. magnetische, optische, magnetoptische oder elektronische Trägermedien wie CD-ROM, DVD, Festplatten, Arbeitsspeicher, Mikrofilm etc.), soweit dieses nicht nur der technischen Verarbeitung und Verwaltung des Bildmaterials gem. Ziff.III 5. AGB dient, jegliche Vervielfältigung oder Nutzung der Bilddaten auf digitalen Datenträgern, jegliche Aufnahme oder Wiedergabe der Bilddaten im Internet oder in Online Datenbanken oder in anderen elektronischen Archiven (auch soweit es sich um interne elektronische Archive des Kunden handelt), die Weitergabe des digitalisierten Bildmaterials im Wege der Datenfernübertragung oder auf Datenträgern, die zur öffentlichen Wiedergabe auf Bildschirmen oder zur Herstellung von Hardcopies geeignet sind.

  5. Veränderungen des Bildmaterials durch Foto- Composing, Montage oder durch elektronische Hilfsmittel zur Erstellung eines neuen urheberrechtlich geschützten Werkes sind nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung des Fotografen und nur bei Kennzeichnung mit [M] gestattet. Auch darf das Bildmaterial nicht abgezeichnet, nachgestellt fotografiert oder anderweitig als Motiv benutzt werden.

  6. Der Kunde ist nicht berechtigt, die ihm eingeräumten Nutzungsrechte ganz oder teilweise auf Dritte, auch nicht auf andere Konzern- oder Tochterunternehmen, zu übertragen. Jegliche Nutzung, Wiedergabe oder Weitergabe des Bildmaterials ist nur gestattet unter der Voraussetzung der Anbringung des vom Fotografen vorgegebenen Urhebervermerks in zweifelsfreier Zuordnung zum jeweiligen Bild.

  7. Die Einräumung der Nutzungsrechte steht unter der aufschiebenden Bedingung der vollständigen Bezahlung sämtlicher Zahlungsansprüche des Fotografen aus dem jeweiligen Vertragsverhältnis.

 

§ 5 Vergütung / Eigentumsvorbehalt

  1. Für die Herstellung der Lichtbilder wird ein Honorar als Stundensatz, Tagessatz oder vereinbarte Pauschale zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer berechnet; Nebenkosten (Reisekosten, Modellhonorare, Spesen, Requisiten, Labor- und Materialkosten, Studiomieten etc.) sind vom Auftraggeber zu tragen. Gegenüber Endverbrauchern weist der Fotograf die Endpreise inkl. Mehrwertsteuer aus.

  2. Fällige Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zu zahlen. Der Auftraggeber gerät in Verzug, wenn er fällige Rechnungen nicht spätestens 30 (in Worten: dreißig) Tage nach Zugang einer Rechnung   oder        gleichwertigen Zahlungsaufforderung begleicht. Dem Fotografen bleibt vorbehalten, den Verzug durch Erteilung einer nach Fälligkeit zugehenden Mahnung zu einem früheren Zeitpunkt herbeizuführen.

  3. Bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises bleiben die gelieferten Lichtbilder Eigentum des Fotografen.

  4. Hat der Auftraggeber dem Fotografen keine ausdrücklichen Weisungen hinsichtlich der Gestaltung der Lichtbilder gegeben, so sind Reklamationen bezüglich der Bildauffassung sowie der künstlerisch-technischen   Gestaltung ausgeschlossen. Wünscht der Auftraggeber während oder nach der Aufnahmeproduktion Änderungen, so hat er die Mehrkosten zu tragen. Der Fotograf behält den Vergütungs-Anspruch für bereits begonnene Arbeiten.

  5. Eine Aufrechnung oder die Ausübung des Zurückbehaltungsrechts ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen des Kunden zulässig. Zulässig ist außerdem die Aufrechnung     mit          bestrittenen          aber entscheidungsreifen Gegenforderungen.

 

§ 6 Haftung

  1. Der Fotograf übernimmt keine Haftung für die Verletzung von Rechten abgebildeter Personen oder Objekte, es sei denn, es wird ein entsprechend unterzeichnetes Release-Formular beigefügt. Der Erwerb von Nutzungsrechten über das fotografische Urheberrecht hinaus, z. B. für abgebildete Werke der bildenden oder angewandten Kunst sowie die Einholung von Veröffentlichungsgenehmigungen bei Sammlungen, Museen etc. obliegt dem Kunden. Der Kunde trägt die Verantwortung für die Betextung sowie die sich aus der konkreten Veröffentlichung ergebenden Sinnzusammenhänge

  2. Ab dem Zeitpunkt der ordnungsgemäßen Lieferung des Bildmaterials ist der Kunde für dessen sachgemäße Verwendung verantwortlich.

 

§ 8 Stornierung

  1. Für Stornierungen von Hochzeitsfotografie-Aufträgen durch den Auftraggeber gelten folgende Stornosätze ab der Auftragserteilung als vereinbart: Bis zu 3 Monate vor dem Hochzeitstermin: 30% der Auftragssumme. Bis zu 6 Wochen vor dem Hochzeitstermin: 50 % der Auftragssumme ab 1 Woche vor der Hochzeit: 75% der Auftragssumme

  2. Für Stornierungen aller sonstigen Fotoaufträgen (keine Hochzeit) gelten folgende Stornosätze ab der Auftragserteilung als vereinbart: Bis zu 2 Wochen vor dem Shootingtermin kann die Anzahlung als Gutschrift für einen Ersatztermin einbehalten werden oder auf Wunsch zurückgezahlt werden. 2 Wochen bis zu 24h vor dem Shootingtermin wird die Anzahlung als Gutschrift auf ein Ersatzshooting einbehalten. Ab 24h vor dem Shooting wird die Anzahlung als Stornogebühr einbehalten und kann nur bei nachweislich wichtigen Verhinderungsgründen bei einem Folgeshooting angerechnet werden. Dazu bedarf es dem Einverständnis und schriftlicher Zustimmung der Fotografen. Wird ein Shooting ohne Anzahlung ausgemacht und kürzer als 24h vor dem Termin storniert, wird eine Stornogebühr von 50€ verrechnet und muss innerhalb von 14 Tagen auf das Vertragskonto angewiesen werden.

  3. Sollte ein Fotograf des Teams alb-events Fotografie durch Krankheit, höhere Gewalt oder sonstigen wichtigen Gründen nicht zum vereinbarten Termin erscheinen können, wird dieser Umstand dem Kunden oder der Kundin baldestmöglich vorab mitgeteilt und es können keine Schadensansprüche geltend gemacht werden. alb-event Fotografie bemüht sich ab dem Paket SMALL 8h, den zweiten internen Ersatzfotografen bereitzustellen, sollte ein Fotograf ausfallen, kann aber keine Garantie übernommen werden. Es kann im Zweifelsfall keine Preisminderung geltend gemacht werden. Sollten beide Fotografen ausfallen, wird sich alb-event Fotografie nach Möglichkeit bemühen, Ersatzfotografen zu finden und zu vermitteln. In diesem Fall entstehen dem Kunden keine Kosten seitens alb-event Fotografie und eine eventuell bereits geleistete Anzahlung wird rückerstattet.

  4. Stornierungen durch den Fotografen (alb-event) sind bis zu 6 Wochen vor Veranstaltung möglich. In diesem Fall, übernimmt die Agentur alb-event keine Schadensansprüche. Die Agentur alb-event ist bemüht, einen entsprechenden Ersatz für diesen Ausfall bereitzustellen. Kann der Ausfall Intern besetzt werden, ist keine Preisminderung möglich. Wird der Ausfall extern besetzt, erhält der Kunde eine bereits geleistete Anzahlung zu 100% rückvergütet, vorausgesetzt es ging bis dato keine Leistung voraus. Diese Leistungen werden dann, mit der bereits geleisteten Anzahlung verrechnet. Eine Preisminderung oder Schadensersatz ist in diesem Fall ebenfalls nicht möglich.

  5. Bei Teilstornierungen aus Paketpreisen z.B. bei den sogenannten Vorab Shootings, behalten wir uns nach Stornierung vor, den vollen Satz und nicht die verminderten Paketpreise zu berechnen. Ebenfalls werden unter diesen Umständen die unter 4.1 & 4.2 genannten Stornogebühren fällig.

 

§ 9 Vertragsstrafe, Schadenersatz

  1. Bei jeglicher unberechtigten (ohne Zustimmung des Fotografen erfolgten) Nutzung, Verwendung, Wiedergabe oder Weitergabe des Bildmaterials ist für jeden Einzelfall eine Vertragsstrafe in Höhe des fünffachen Nutzungshonorars zu zahlen, vorbehaltlich   weitergehender Schadensersatzansprüche.

  2. Bei unterlassenem, unvollständigem, falsch platziertem oder nicht zuordnungsfähigem Urhebervermerk ist ein Aufschlag in Höhe von 100% auf das vereinbarte bzw. übliche Nutzungshonorar zu zahlen.

 

§ 10 Allgemeines

  1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland als vereinbart, und zwar auch bei Lieferungen ins Ausland.

  2. Nebenabreden zum Vertrag oder zu diesen AGB bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Die etwaige Nichtigkeit bzw. Unwirksamkeit einer oder mehrerer Bestimmungen dieser AGB berührt nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen.

  3. Die Parteien verpflichten sich, die ungültige Bestimmung durch eine sinnentsprechende wirksame Bestimmung zu ersetzen, die der angestrebten Regelung wirtschaftlich und juristisch am nächsten kommt.

  4. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist, wenn der Kunde Vollkaufmann ist, der Wohnsitz des Fotografen.

 

Stand 04/2017

Es gilt deutsches Recht

Agentur alb-event / albhochzeit / daniel jones photography

Geschäftsführung Nicole Jones

Zwiefalterstraße 11

72525 Münsingen-Buttenhausen

  • Grau Google+ Icon
  • Grey Pinterest Icon
  • Grey Twitter Icon
  • Grey Instagram Icon
  • Grey Facebook Icon

© copyright by alb-event auf Inhalt der Texte

Hochzeitsfotograf Reutlingen / Hochzeitsfotograf Münsingen

Hochzeitsfotograf Tübingen / Hochzeitsfotograf Ulm / Hochzeitsfotograf schwäbische Alb